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Die GEMA nimmt seit einigen Tagen einen externen Dienstleister in Anspruch

Für Verschwörungstheorien ist fefes Blog immer eine gute Quelle. Und manchmal erschließen sich dort Erkenntnisse mit einem wahren Kern. 
Die Webseite der GEMA ist seit geraumer Zeit mehrfach verschiedenen Angriffen ausgesetzt gewesen.
DDoS und andere Hack-Angriffe seitens Anonymus legten die Webpräsenz der GEMA mehrfach auf Eis und zwangen die Verantwortlichen zum Handeln. 
Etwas Recherche über verschiedene öffentliche Internettools wie whois, Utrace und Andere weisen nun darauf hin das die GEMA die Soprado GmbH damit beauftragt hat solche Szenarien zu verhindern.
Ein PING auf gema.de ergab folgende IP-Adresse 
„PING gema.de (185.5.83.83) 56(84) bytes of data“
Die IP-Adresse gehört der Soprado GmbH. Von dort werden seit einigen Tagen die Anfragen auf das Rechenzentrum (193.108.12.60) der GEMA weitergeleitet.

Ob es weitere Vögelchen gibt, die einiges von den Dächern pfeifen bleibt abzuwarten.  

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Die GEMA am Scheideweg?

Es sieht so aus das die GEMA bald ihre Monopolstellung in Sachen Musik verliert. Die über Jahre geführte Geschäftspolitik, die immer mehr Kritikwürdige Maßnahmen entstehen ließ und die Pressearbeit der GEMA die mehr Nebel als Klarheit erzeugte, könnte sich bald als selbst gelegter Stolperstein erweisen.
Das Image der GEMA ist in den letzten Jahren auf einem Tiefpunkt angelangt, der mittlerweile weit unterhalb der Toleranzschwelle angesiedelt werden kann. Satte Gebührenerhebungen, Rechnungen an Kindergärten, die Liste lässt sich beliebig verlängern. Das den ordentlichen Mitgliedern der GEMA nun eine Selbstbedienungsmentalität nachgesagt wird hat sich die GEMA selbst zu zuschreiben.

Nun wird auch der Druck aus dem politischem Lager immer größer. 
Nach dem Versuch einer exorbitanten Preissteigerung für Clubs und Diskotheken rechnete die GEMA wohl nicht mit einer großen Gegenwehr. Doch die DEHOGA befürchtet ein Club- und Discothekensterben und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen.
Quellen:
DEHOGAkultur-retten.de

Die Kriegsschauplätze der GEMA sind im Augenblick von Rückzuggefechten geprägt. 
Die Tarifreform ist durch massive Gegenwehr des Bundesverbandes für Hotel und Gaststätten erst einmal vom Tisch. Und das Thema Youtube wird seitens der GEMA erst gar nicht mehr erwähnt und der Shitstorm ignoriert.

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Eine nicht ganz (Un)sinnfreie Betrachtungsweise eines freien Urhebers

Die Ohnmacht, oder Macht des Urhebers.
- oder die Macht/Ohnmacht der Konzerne und Verwertungsgesellschaften? Steht das Urhebergesetz für kulturelle Vielfalt, oder ist es eine Kulturbremse? Das ist erstens völliger Quark und zum zweiten trifft es genau den Kern der Sache. Warum ich nun zwei widersprüchliche Aussagen mache möchte ich hier im folgenden erläutern.

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Wird es langsam eng für die Gema?

Niedersachsens Ministerpräsident McAllister droht der Gema mit politischer Kontrolle. Die GEMA soll im aktuellen Streit für die geplante Gebührenerhöhung Zugeständnisse machen.
Der Vorstandsvorsitzende Harald Heker bekam einen persönlichen Brief des Niedersächsischen Innenministers. Darin zieht McAllister die Ausgewogenheit der Reform in Zweifel und droht indirekt mit politischen Konsequenzen.
In dem Brief weist McAllister auf die Berechnungen des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes hin. Die DeHoGa geht von einer Preissteigerung  zwischen 496 und 2839 Prozent aus.
"Erhöhungen, die zur Existenzbedrohung für viele Veranstalter führen können, wären aber unverhältnismäßig."
 
Falls es bei der geplanten Form der Tarifstruktur bleibt könnte die Politik tätig werden. Zur Zeit hat die Politik keinen direkten Einfluss auf die GEMA. Das Patent und Markenamt, das zur Zeit die Kontrollinstanz für die GEMA ist, hat in den meisten Fällen zu Gunsten der GEMA entschieden.
Niedersachsens Ministerpräsident McAllister übt nun auch Druck auf das Patentamt aus.
Ein politisches Gremium könnte möglicherweise Das Patentamt als Aufsichtsbehörde ersetzen.
Ob das nun bei den Zementschädeln des Aufsichtsrates der GEMA Wirkung zeigt?
 
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Hornbläser und Verwerter (Kommentar)

Die neue Tarifstruktur der Gema ist mit vernichtender Kritik von Discothekenbetreibern versehen worden. Niggels von Uhlenbruch hat sich die Mühe gemacht die neuen Gebühren der GEMA mit den alten Tarifen zu vergleichen. Ein Blick auf die Tabelle bringt schlagartig Klarheit, warum die Clubbetreiber Sturm gegen die neue Tarifstruktur laufen.
Eine Tarifanpassung von 5-10% wäre verständlich gewesen. Sicher hätten einige Betreiber gemosert, aber so eine Anpassung wäre ohne großen Aufschrei hingenommen worden.
 
Ist der Ruf erst ruiniert .....
Nun kann die GEMA erst recht aus dem Vollen schöpfen. Es ist ja noch genug Erde für das eigene Grab vorhanden. Dadurch hat die Onlinepetition gegen die Tarifreform nun schon über 70000 Unterzeichner gewonnen.
 
Und noch eine zweifelhafte Aktion
Mit der Aktion Wir sind die Urheber ist nun eine Liste veröffentlicht worden, die nicht wenige dazu nutzen werden verschiedene Namen von ihrem Einkaufszettel zu streichen.
Aber halt, Stopp.